Cheltenham verlegt gefährliche Downhill-Fence
28. Juli 2010 | Von MSYoungster | Kategorie: RennbahngeflüsterWir sind mitten im Sommer, aber nun wurde eine Pressemitteilung verkündet, die für die kommenden Jahre die großen Rennen, vor allem während dem Festival, im Hindernismekka CHELTENHAM, beeinflussen wird.
Die berüchtigte vorletzte Downhill-Fence des alten Kurses wird ab sofort auf die Zielgerade versetzt und entschärft somit das schwere Finish. Beim Lauf hinunter, im Endspeed des Rennens, hat es an besagter Hecke schon viele unschöne Stürze gegeben, teilweise verursacht durch unsaubere Sprünge, aber auch durch zu gute Sprünge, wo sich die Pferde aufgrund des Tempos einfach nicht mehr halten konnten. An dieser Hecke verloren leider nicht nur große Favoriten ihre Siegchancen, sondern auch einige Pferde ihr Leben (u.a. Granit Jack, Citizen Vic).
Durch die Verlegung in den Zieleinlauf erhofft man sich, dass das Finish auch weiterhin sehr spannend bleibt, da nun die letzten beiden Hindernisse in relativ kurzer Folge gesprungen werden müssen.
Ich persönlich finde das eine gute Entscheidung, da diese Fence bisher schon so vielen die Gesundheit oder mehr geraubt hat. Zudem wurden Pferde bestraft, die dort einfach zu gut absprangen und sich dann wegen dem Gefälle nicht mehr halten konnten. Man kann gespannt sein, wie sich die Finishs nun verhalten werden. Mit Sicherheit werden vor allem die guten Springer Vorteile erlangen, da man so auf der Zielgeraden allein durch die beiden Sprünge einige Längen gewinnen kann – ein fairer und gerechter Schritt, denn wie heißt es so schön: “Jumping is the name of the game!”.
Wollen wir hoffen, dass es auch in der Praxis so sein wird, wie es in der Theorie ausschaut.


